Was sind “fliegende mücken”?

Bei den sogenannten “fliegenden Mücken” handelt es sich eigentlich um kleine Gel- oder Zellenansammlungen innerhalb der gallertartigen, transparenten Flüssigkeit, die den Glaskörper des Auges füllt. Was Sie sehen, sind die Schatten, die diese Ansammlungen auf der Netzhaut erzeugen, der Nervenschicht im hinteren Teil des Auges, die das Licht empfängt und das Sehen erlaubt. Die Schatten können unterschiedliche Formen haben: kleine Punkte, Kreise, Linien, Wolken oder Spinnengewebe.

Ab dem mittleren Alter kann sich das Glaskörpergel verdicken oder zusammenziehen und Ansammlungen oder Streifen innerhalb des Auges bilden. Das Glaskörpergel zieht an der hinteren Wand des Auges und führt so zu einer Ablösung des vorderen Glaskörpers. Dies ist die übliche Ursache der „fliegenden Mücken“.

Das Auftreten der “fliegenden Mücken” kann besorgniserregend sein, insbesondere, wenn diese plötzlich entstehen. Sie sollten so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen, wenn Sie neue “fliegende Mücken” bemerken. Dies gilt besonders dann, wenn Sie mehr als 45 Jahre alt sind.

 Sind die “fliegenden Mücken” ein ernsthaftes Problem?

 

 

  • Die Netzhaut kann reißen, wenn das zusammengezogene Glaskörpergel an der Augenwand zieht. Dies führt in einigen Fällen zu einer kleinen Blutung im Auge, die neue „fliegende Mücken“ entstehen lassen kann. Ein Netzhautriss ist immer ein ernsthaftes Problem, da Risse zu einer Ablösung der Netzhaut führen können.

Was verursacht die Lichtblitze?

Sie können unter Umständen Lichtblitze sehen. Wenn sich der Glaskörper zusammenzieht und an der Netzhaut zieht, führt dies zu einem Sehen von Lichtblitzen. Die Lichtblitze können wochen- oder sogar monatelang auftreten und wieder verschwinden. Bei zunehmendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Lichtblitze zu sehen. Falls Sie plötzlich Lichtblitze oder ein Flimmern wahrnehmen, sollten Sie umgehend einen Augenarzt aufsuchen, damit dieser überprüfen kann, ob sich die Netzhaut abgelöst hat.