Das Endothel ist eine Schicht aus gleichmäßigen, sechseckigen Zellen, die sich wie eine halbdurchlässige Membran verhält. Sie lässt das Kammerwasser durch, das die gesamte Hornhaut mit Glukose und anderen Nährstoffen versorgt. Seine Hauptfunktion besteht darin, das Wasser der Hornhaut zu entfernen, um deren Transparenz zu bewahren.

Bei einem Versagen des Endothels muss dieses durch einen chirurgischen Eingriff ersetzt werden.

Aktuell existieren die folgenden Verfahren:

DSAEK (Descemet Stripping with Automated Endothelial Keratoplasty) 

Die sogenannte DSAEK (Descemet Stripping with Automated Endothelial Keratoplasty) besteht im Ersatz der untersten zwei Hornhautschichten (Descemet-Membran und Endothel), die sich in direktem Kontakt mit dem Kammerwasser und der Vorderkammer des Auges befinden. Das Endothel ist eine Schicht aus gleichmäßigen, sechseckigen Zellen, die sich wie eine halbdurchlässige Membran verhält. Sie lässt das Kammerwasser durch, das die gesamte Hornhaut mit Glukose und anderen Nährstoffen versorgt. Die Transplantation dieser Schicht erlaubt derzeit eine schnellere Genesung mit einer besseren Prognose der refraktiven Ergebnisse (Hornhautverkrümmung). Vor allem ist sie wesentlich sicherer (weniger Komplikationen) als andere Transplantationsverfahren der vollständigen Hornhaut, da nicht die gesamte Hornhaut entfernt und am offenen Auge operiert werden muss, sodass wesentlich weniger Nachuntersuchungen erforderlich sind und der Prozess einer Abstoßung viel besser kontrolliert werden kann.

DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty).  

Es handelt sich hierbei um ein neues Transplantationsverfahren eines Teils der Hornhaut. Dabei wird lediglich die Descemet-Membran transplantiert.

DALK (vordere Hornhauttransplantation)

Hierbei wird ausschließlich die vorderste Hornhautschicht transplantiert und der innere Teil intakt gelassen.

Penetrierende Keratoplastik

Besteht im Ersatz der vollständigen Hornhaut durch eine Spenderhornhaut.

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